Die 10 häufigsten Fehler beim Töpfchentraining

Fehler #1 – Mit dem Töpfchentraining zu früh oder zu spät beginnen.

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Dein Kind sollte neben der emotionalen Bereitschaft für das Töpfchentraining natürlich auch körperlich dafür bereit sein. Die meisten Kinder sind dies im Alter zwischen 18 und 22 Monaten.

Solltest du früher beginnen, so kann das Sauberwerden zu einem langen und teils auch auf beiden Seiten frustrierenden Prozess werden.

Gleiches gilt für ältere Kinder. Mit 2 Jahren haben die meisten Kinder bereits ihren eigenen Kopf. Sie wissen beispielsweise schon, was sie gerne anziehen und was nicht. Das macht es auch für das Töpfchentraining nicht leichter. Denn es kann durchaus sein, dass sie sich nicht so einfach vom Töpfchen überzeugen lassen und gar ein Kampf zwischen Eltern und Kind entsteht. Die Kinder kennen nun das Wort „Nein“ und sind in der Lage darauf zu bestehen, Windeln zu tragen. In diesem Alter haben sich Kinder schon an gewisse Situationen „gewöhnt“ wie z.B. das Windeltragen. Sie sind also schwerer für eine Veränderung einer gewohnten Sache zu begeistern. Dann kann das Töpfchentraining unter Umständen anspruchsvoller für die Eltern sein und etwas mehr Zeit als nur die 3 Tage benötigen. Andererseits sind ältere Kinder auch besser in der Lage, die Argumentation und Begründungen der Eltern zu verstehen, sodass du deinem Kind die Situation besser erklären kannst.

Fehler #2 – Mit dem Töpfchentraining beginnen, obwohl dein Kind emotional dafür nicht bereit ist.

Starte kein Töpfchentraining während stressigen Phasen für dein Kind, z.B. Geburt eines Geschwisterkinds, Umzug, Änderungen in der Tagesbetreuung, Krankheit etc.

Fehler #3 – Dein Kind regelmäßig aufs Töpfchen setzen.

Viele Eltern glauben, dass ihr Kind schneller lernt, sauber zu werden und das Töpfchen selbst zu benutzen, wenn sie es regelmäßig und womöglich noch für “Ewigkeiten” aufs Töpfchen setzen.

Doch in der Regel lernen diese Kinder nicht schneller trocken zu werden, als die, die von ihren Eltern überhaupt nicht aufs Töpfchen gesetzt werden. Diese Methode des auf der Toilette sitzen und es zu „probieren“, kann sogar bei einigen Kindern Ängste gegenüber des Töpfchens auslösen und dann in einem langwierigen Kampf um den Toilettengang enden.

Der beste Weg für dein Kind zu lernen, ist ihn oder sie dabei zu unterstützen, die eigenen Körpersignale (wieder) zu lernen! Hat dein Kind das einmal verstanden, so wird es wissen, wann es das Töpfchen benutzen muss und es wird automatisch zu etwas, was es freiwillig tut und tun möchte. Dazu musst du zunächst die Anzeichen deines Kindes lernen, wenn es auf die Toilette muss, um es dann und nur dann auf das Töpfchen zu setzen.

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Fehler #4 – Dein Kind beim Töpfchentraining unter Druck setzen.

Töpfchentraining funktioniert am besten mit positiver Bestärkung und Bestätigung für dein Kind sowie mit viel Lob. Druck, Verärgerung, negative Aussagen oder Gesten der Eltern, verunsichern das Kind nur in seiner neuen windelfreien Situation, in der sich ohnehin viele Kinder zu Beginn unsicher fühlen und auf das Einfühlungsvermögen, die Zuversicht und Sicherheit der Eltern angewiesen sind. Im Ergebnis wird der Lernprozess beim Ausüben von Druck wesentlich verlangsamt oder kommt gar zum Stillstand. Daher bestärke dein Kind in seiner neuen Situation und überschütte es vor allem beim ersten erfolgreichen Geschäft ins Töpfchen mit viel Lob.

Fehler #5 – Vergleiche mit anderen Kindern anstellen.

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Die meisten Eltern sind versucht die Verhaltensweisen, den Fortschritt und die Leistungen ihres Kindes mit denen von anderen Kindern zu vergleichen. Vor allem beim Töpfchentraining solltest du dieser Versuchung jedoch widerstehen. Jedes Kind ist anders. Einige haben es bereits nach dem ersten Tag verstanden, während andere Kinder bis zum Ende des dritten Tages des Töpfchentrainings benötigen oder etwas darüber hinaus. Selbst Geschwister sind unterschiedlich und Eltern sollten dementsprechend auch individuell auf ihr Kind eingehen.

Fehler #6 – Die Geduld und positive Einstellung verlieren.

Während des Töpfchentrainings wird es jede Menge Unfälle geben. Doch das ist gut, denn sie sind ein Teil des Lernprozesses. Beim Töpfchentraining geht es um schrittweisen Erfolg. Nimm es mit Humor und einer positiven Einstellung. Frustration ist kontraproduktiv und dein Kind wird deine Frustration schnell spüren und in seiner neuen Situation noch mehr verunsichert sein, was zu keinem Erfolg beim Trockenwerden führt und den Lernprozess nur unnötig verlängert.

Atme tief durch und reagiere auf alle „Geschäftchen“ deines Kindes gleich. Konsistenz ist Wiedererkennungswert für dein Kind. Denke gar nicht daran, zwischendurch wieder zu Windeln zu wechseln! Bist du nicht konsistent in deinem Handeln, so fällt es deinem Kind schwer, zu lernen. Also bestärke dein Kind in eurem gemeinsamen Vorhaben und bestätige ihm, dass es von nun an keine Windeln mehr gibt.

Der Lernprozess ist komplex für dein Kind. Bleib am Ball und unterstütze den Prozess Schritt für Schritt. Lass dich nicht aus der Ruhe bringen oder verunsichern, auch wenn ihr in den ersten Tagen keinen erwähnenswerten Erfolg erzielt, der Berg mit den nassen Unterhosen wächst oder sich dein Kind nicht aufs Töpfchen setzen lassen will. Keine Sorge, auch bei deinem Kind wird es „Klick“ machen – und zwar spätestens nach dem 3. Tag. Nur weil es „Töpfchentraining in 3 Tagen“ heißt, wird es eben noch lange nicht leicht – zumindest nicht für dich.

Fehler #7 – Die Nase rümpfen.

Ist es dann soweit und dein Kind hat zum ersten Mal sein großes Geschäft ins Töpfchen gemacht, so widerstehe deinen Impulsen die Nase zu rümpfen oder den Geruch negativ zu kommentieren.

Stattdessen überschütte dein Kind mit Lob und zeige ihm, wie stolz du auf dein Kind bist. Es ist natürlich vollkommen richtig, dass du deinem Kind die richtige Toilettenhygiene beibringst und dass es seine Ausscheidungen nicht anfasst oder gar damit spielt. Aber vermiede es in jedem Fall, dein Kind verlegen zu machen oder mit deiner Reaktion dafür zu sorgen, dass es sich schämt.

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Fehler #8 – Unwirksame Belohnungen einsetzen.

Eine beliebte Methode zur Unterstützung des Erfolgs des Töpfchentrainings ist der Einsatz von kleinen Belohnungen für die Nutzung des Töpfchens. Doch Vorsicht. Nicht alle Belohnungen sind auch für jedes Kind geeignet. Da ist jedes Kind verschieden.

Wenn dir als Mama oder Papa nichts Konkretes für dein Kind einfällt, dann heißt es einfach ausprobieren, um herauszufinden, was für dein Kind funktioniert. Aufkleber und ein entsprechendes Belohnungsdiagramm eignen sich bei vielen Kindern. Das muss jedoch nicht zwangsläufig auch für dein Kind zutreffen. Vielleicht hat dein Kind eher Freude am gemeinsamen Lesen der Lieblingsgeschichten. Letztendlich geht es darum, zu verstehen und herauszufinden, was für dein Kind am besten funktioniert.

Vom Einsatz von Süßigkeiten als Belohnung rate ich in der Regel jedoch ab. Nicht nur der Zahngesundheit zuliebe. Essen als Belohnung oder gar Bestrafung einzusetzen, halte ich im Allgemeinen für eine falsche Strategie in der Kindererziehung. Denn so wird Essen von den inneren Reizen Hunger und Sättigung entkoppelt und ggf. die natürliche Regulation dadurch gestört.

Fehler #9 – Getränke rationieren.

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Einige Eltern meinen, dass die Rationierung von Getränken die Wahrscheinlichkeit von Unfällen minimiert. Doch dieser Ansatz ist ungesund und ineffektiv. Die bessere Taktik ist die Flüssigkeitszufuhr während des Töpfchentrainings zu erhöhen, um dem Kind mehr Chancen zum Üben zu ermöglichen.

Fehler #10 – Wunder erwarten und nicht auf Unfälle vorbereitet sein.

Die Tatsache, dass auch nach dem erfolgreich abgeschlossenen Töpfchentraining noch Unfälle passieren können, sollten sich Eltern bewusst machen. Sei es, weil das Kind gerade so sehr im Spiel vertieft ist oder es gerade eine stressige Phase durchmacht, wie beispielsweise eine Veränderung in der Tagesbetreuung. Für diese Fälle sollten Eltern immer vorbereitet sein. Das gilt vor allem für unterwegs bei Ausflügen oder Reisen, indem man genügend Wechselkleidung, Feuchttücher, Plastikbeutel für nasse Unterhosen etc. parat hat.

Wichtig in diesen Situationen ist ganz besonders neutral zu reagieren, den Unfall schnell zu beseitigen und einfach zur Tagesordnung wieder überzugehen. Eltern sollten auf keinen Fall negativ reagieren.

Halte in den ersten Monaten nach dem Töpfchentraining am besten immer nach einer öffentlichen Toilette Ausschau oder nimm bei Autoreisen das Töpfchen mit. Dein Kind sollte sich frühzeitig daran gewöhnen, auch auf öffentliche Toiletten zu gehen. Nimm es also bei euren ersten windelfreien Ausflügen mit dir mit auf eine Toilette, auch wenn es nicht muss. Gehe mit gutem Beispiel voran und zeige ihm, dass es etwas ganz normales ist auch außerhalb von Zuhause auf die Toilette zu gehen.

Also mache dir noch einmal bewusst, es wird Unfälle geben, auch nachdem dein Kind die Grundlagen verstanden hat. Habe also Geduld und bleibe positiv.

Lerne einen schnelleren und effektiveren Weg des Töpfchentraining

Jetzt kennst du die 10 häufigsten Fehler beim Töpfchentraining. Ich tippe darauf, dass du diesen Artikel nicht durch Zufall bis zu dieser Stelle gelesen hast.

Vielleicht stellst du dir gerade die Frage:

"Wenn man so viel falsch machen kann... was ist dann der RICHTIGE Weg des Töpfchentrainings?"

Gibt es irgendwo da draußen ein bewährtes System, mit dem Du Deinen Liebling in kürzester Zeit trocken bekommst?

Die gute Nachricht ist: Ja, das gibt es. Ich habe die letzten 3 Jahre als Töpfchen-Traininerin damit verbracht, über 14.885 Eltern dabei zu helfen, ihr Kind in Windeseile trocken zu bekommen.

Mit der Zeit habe ich dabei ein simples Protokoll entwickelt, dass sich "Trocken-in-3-Tagen-Methode" nennt. In diesem Protokoll verrate ich dir 6 teilweise ungewöhnliche, aber überraschend effektive Schritte, mit denen Du deinen Liebling in...du wirst es kaum glauben...3 TAGEN trocken bekommst.

Ich weiß, dass das ein großes Versprechen ist. Aber wenn du magst, beweise ich dir kurz, dass es funktioniert.

Klicke dafür einfach auf diesen Button und schau dir an, was genau es mit der "Trocken-in-3-Tagen-Methode" auf sich hat:

Übrigens: Zwang oder gar Bestrafungen beim Töpfchentraining sind absolut tabu und haben bei meiner Methode des Trockenwerdens nichts zu suchen.

Deine IrisTöpfchentrainerin